Praxisbeispiele


  • 'Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer engagiert sich ZF bereits seit mehreren Jahrzehnten im Bereich Remanufacturing. Am Standort Bielefeld beschäftigen sich über 200 Mitarbeiter mit der Aufarbeitung von Antriebstrangkomponenten wie Kupplungen, Drehmomentwandler und Ausrücksystemen. Eine zirkuläre Wertschöpfung kann nur dann erfolgreich betrieben werden, wenn ein funktionierendes Rückführsystem für Altteile etabliert ist. Schon bei der Entwicklung eines Produktes wird bei ZF an die Wiederverwendung gedacht. Design for Remanufacturing ist eine wichtige Grundlage für eine zirkuläre Wertschöpfung nach dem Cradle to Cradle Prinzip und damit für einen Produktkreislauf mit Zukunft.'

    Jörg Witthöft, Standortleiter; Gerd Bobermin, Meister Wandlerfertigung & Kleinserie; Thorsten Krug, Leiter Prozessmanagement, ZF Friedrichshafen AG, Werk Bielefeld


  • „Meine Motivation für die Gründung eines Unternehmens zur Verlängerung des Lebenszyklus von Materialien beruht auf einer Reihe von Erfahrungen und persönlichen Erlebnissen. Da ich gerne in Länder reise, in welchen deutlich geringere Lebensstandards gelten als in Deutschland, wurde mir immer wieder deutlich vor Augen geführt, in welchem Überfluss wir hier leben. Leider gehören zu unserer Konsumgesellschaft auch eine Menge Abfälle, die unter dem schönen Namen Recycling entsorgt und schließlich weiterverarbeitet werden. Die Umweltauswirkungen der Recyclingprozesse werden dabei gerne außer Acht gelassen.

    Unser Paderborner Start-Up ReUse and Trade soll genau hier ansetzen und Unternehmen die Möglichkeit bieten, Materialien noch einmal zu handeln, die zu schade zum Wegwerfen sind. Durch die Wiederverwendung von Materialien anstelle einer Entsorgung oder eines Recyclings werden deren Lebenszyklen verlängert. Vermeintliche Abfälle bleiben somit werthaltige Materialien, die unmittelbar wiederverwendet werden können. Zudem ist der Verkauf deutlich lukrativer für Unternehmen als der herkömmliche Entsorgungsweg.

    Katharina Dombrowski, Geschäftsführung, ReUse and Trade GmbH


  • „Als fest in der Region verwurzeltes, mittelständisches Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen im Rahmen von circular economy einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort OWL mitzugestalten. Ein Schlüssel dazu ist es regionales und verantwortungsbewusstes Denken mit globalem Handeln und internationaler Wettbewerbsfähigkeit zu verbinden. Durch unsere langjährige Erfahrung mit Technologien für Pfandsysteme und Recyclingprojekte, wollen wir weitere Projekte inspirieren in dem wir dieses Know-How ins Netzwerk einbringen. CirQuality OWL bietet uns effizienten lokalen Austausch, mit dem Ziel gemeinsam Ansätze für nachhaltige Wirtschaftskreisläufe zu erarbeiten.“

    Christian Gieselmann, Geschäftsführer insensiv GmbH



Praxisbeispiele

Aus der Region OWL

Hier finden Sie einige Praxisbeispiele aus der Region.

Haben auch Sie ein tolles Praxisbeispiel, sprechen Sie uns gerne an! Unsere Ansprechpartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung.


In der Königsklasse unterwegs – Circular Economy und Elektronik


ZF Friedrichshafen AG

Unsere Vision – Wirtschaft und Umwelt müssen keine absoluten Gegensätze sein, sondern sollten besser in Einklang miteinander gebracht werden. Das Prinzip von Cradle to Cradle (C2C) mit seinen fünf Kriterien ist dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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