Projekt

CirQuality OWL - Ein Produktionsstandort schließt Kreisläufe

Mit nachhaltigen Ansätzen / zirkulärer Wertschöpfung Qualität, Innovationen und Märkte für Produkte und Dienstleistungen gestalten


Über CirQuality OWL setzen wir in den kommenden Jahren die folgenden Ziele um:


Darstellung, Verbreitung und Diskussion des zW-Ansatzes in der Region

Aufbau eines Wissens- und Erfahrungspools, Ausbau des zW-Kompetenznetzwerks in OWL

Qualifizierung von Akteuren in den Unternehmen für die neuen Möglichkeiten

Entwicklung einer regionalen Strategie für die Chancen der zW

Weiterentwicklung für OWL mittels Studien und Forschungsarbeiten

Regionaler und überregionaler Austausch und Transfer von Ergebnissen


In diesem Rahmen bieten wir folgende Angebote an


  • Teilnahme an Fachveranstaltungen, -foren und Fachworkshops
  • Teilnahme an Lernenden Netzwerken/ Erfahrungsaustauschgruppen
  • Durchführung von Pilotprojekten in Ihrem Unternehmen (3-5 moderierte Strategieentwicklungssitzungen)
  • Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung und Entwicklung Ihrer Unternehmensideen, z.B. durch Studierende
  • Teilnahme an Unternehmensbesuchen und Exkursionen zu Best Practice Beispielen
  • Regionaler, überregionaler und internationaler Austausch mit weiteren Akteuren aus dem Themenfeld

CirQuality OWL

Ein Produktionsstandort schließt Kreisläufe


Mit dem Projekt CirQuality OWL realisieren die etablierten 5 Innovationsnetze der Region zusammen mit dem VDI OWL und der FH Bielefeld ein Capacity Building, um die Strategie des Regionalen Handlungskonzeptes der Region Ostwestfalen-Lippe vom zukunftsfesten Produktionsstandort OWL umzusetzen.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Potenziale der Zirkulären Wertschöpfung (zW / Circular Economy), d.h. Produkte, Bauwerke, Bauteile oder Materialien werden von Anfang an so konzipiert, dass sie in stetigem Kreislauf eingesetzt werden können, ohne am Ende auf Deponien oder im Downcycling zu landen.

Angesichts der zukünftigen Herausforderungen durch volatile Rohstoffpreise, die exponentiell ansteigende Verwendung von Micro-Elektronik in Bauteilen zur Internetanbindung (Industrie 4.0, Internet of Things), Verbundmaterialien in Leichtbauprodukten und Verpackungen oder reduzierte Deponiemöglichkeiten für Baumaterialien werden Lösungen erarbeitet, welche die Unternehmen des Produktionsstandortes OWL und das dafür notwendige Umfeld für die wachsenden Märkte der Circular Economy qualifizieren.

Das gesamte Innovationsökosystem Ostwestfalen-Lippe soll genutzt und optimiert werden, um zW-basierte Produktideen für die nächsten Produktgenerationen zu entwerfen und mit neuen Geschäftsmodellen zu realisieren.

Den Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe soll damit erleichtert werden, unter Berücksichtigung aller betrieblich und gesellschaftlich hemmenden und fördernden Bedingungen zW-basierte Produktideen für die nächsten Produktgenerationen zu entwerfen. Dabei werden alle Prozessbausteine in den Blick genommen, die eine Integration der zW in die (Unternehmens-) Prozesse beeinflussen. Dazu zählen Technologien und Konstruktionsprozesse ebenso wie Mentalitäten der beteiligten ExpertInnen und AnwenderInnen, Unternehmenskultur, Ökonomie und Geschäftsprozesse, Richtlinien und Ordnungspolitik. Im Projektverlauf werden Prozesse systematisch erarbeitet, die allen Beteiligten der Schöpfungskette eine stabile, (individuell) handlungsorientierte Prozess-Sicherheit bei der Integration der zW in ihren Gestaltungsbereichen verschaffen.

Die fünf Innovationsnetzwerke (Brancheninitiativen) sichern die gezielte Adaption in den spezifischen Wirtschaftsbereichen. Die beteiligte Hochschule analysiert und optimiert einerseits unternehmensinterne Prozesse und systematisiert unternehmensexterne Faktoren zwecks Integration in den jeweiligen zW-Entwicklungsprozess. Mit der Beteiligung des Vereins Deutscher Ingenieure VDI als die größte Ingenieurvereinigung Europas wird das gesamte Spektrum der Ingenieurwelt in die konstruktive Diskussion eingebunden und der Weg geebnet, wichtige Impulse in die zukünftigen Standards (z.B. VDI-Richtlinien) sowie in die Ingenieurausbildung einzuarbeiten.

Die OWL-Netzwerke haben mit zusammen 600 Unternehmen ein hohes Niveau der interdisziplinären Kooperation erreicht: Durch das Regionale Innovationsnetzwerk OWL in Kooperation mit dem NRW-Wissenschaftsministerium und durch die Zusammenarbeit im bald abgeschlossenen Regio-Projekt OWL 4.0 (OWL Morgen) haben die Innovationsnetzwerke OWL ihre interdisziplinäre Kooperation gestärkt und arbeiten mit optimalem sachlichen und persönlichen Einsatz.