„Make it circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ I Workshops (2)

Bildungs- und Unternehmenspartnerschaften Weiter geht es mit „Make it circular – Hochschule trifft Wirtschaft“: Wie können Lösungen für Circular Economy ganz konkret in unterschiedlichen Branchen aussehen? Genau das haben wir in drei Workshops mit den drei beteiligten Unternehmen und Studierenden im Rahmen des Wahlpflichtfachs des Fachgebiets Bauphysik und technischer Ausbau und der Geschäftsstelle Lippe zirkulär bearbeitet. Durchgeführt hat die Workshops die Effizienz-Agentur NRW (efa) an drei Nachmittagen auf Basis des Circo-Tracks, der punktuell übernommen und angewendet wurde. Ziel war es, gemeinsam zirkuläre Ansätze und mögliche Potenziale der Wertschöpfungsketten zu finden, um daraus neue Geschäftsmodelle und -konzepte zu entwickeln – praxisnah, interdisziplinär im direkten Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Unternehmen. Im Werkzeugbau ging es u. a. um langlebige Konstruktionen, Over-Engineering und Suffizienz. Im Kunststoffspritzguss standen Materialkreisläufe, bio-basierte Kunststoffe und designseitige Stellschrauben für bessere Recyclingfähigkeit und Wiederverwendung im Fokus. Und im Tiefbau mit mineralischen Sekundärbaustoffen haben wir uns mit der Rückführung von Materialien, Leasing-Modellen und der Nachfrage regionaler Stoffströmen beschäftigt. Save the Date: Am 15.01.2026 um 14 Uhr wird im Innovation Spin in Lemgo die Abschlusspräsentation des Moduls stattfinden.

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„Make it Circular“ – wenn aus Ideen echte Lösungen werden

Bildungs- und Unternehmenspartnerschaften Wie sieht zirkuläre Transformation in der Praxis aus? Beim Abschlussevent vom „Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ im InnovationSPIN Lemgo wurde genau das erlebbar. Studierende der TH OWL, Unternehmen aus den Bereichen Baustoffe, Kunststoff und Maschinenbau sowie Kommunalvertreter:innen kamen zusammen, um gemeinsam Lösungen für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige Region Ostwestfalen-Lippe zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen nicht nur Herausforderungen – sondern vor allem Chancen: Wie können Materialkreisläufe neu gedacht werden? Wie lassen sich Produkte, Gebäude und Prozesse so gestalten, dass Ressourcen länger im Umlauf bleiben? Und wie können regionale Unternehmen davon wirtschaftlich profitieren? Mit der CIRCO-Methode der Effizienz-Agentur NRW entwickelten die Studierenden gemeinsam mit den Praxispartnern konkrete Ideen für morgen: von neuen Geschäftsmodellen über zirkuläre Produktansätze bis hin zu regional vernetzten Stoffstromlösungen. Der direkte Austausch zeigte eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft entsteht, wenn Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen an einem Tisch sitzen. Das Modul des Transferjahrs 25 der TH OWL, initiiert von Lippe zirkulär, im Rahmen des Verbundvorhabens CirQualityOWL plus hat damit eines deutlich gemacht: Zirkuläre Transformation ist kein abstraktes Ziel, sondern ein gemeinsamer Gestaltungsprozess. In OWL wächst ein Netzwerk, das Mut macht, bestehende Wege zu hinterfragen und neue Lösungen auszuprobieren – praxisnah, kooperativ und regional verankert. Wir danken allen Beteiligten für den offenen Dialog, die inspirierenden Beiträge und den gemeinsamen Blick nach vorn. Denn eines ist klar: Die Zukunft der Circular Economy entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, Ideen teilen und sie gemeinsam in die Umsetzung bringen.

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„Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ bei Kleffmann Tiefbau

Im Rahmen des Transferjahr-Wahlpflichtfach (WPF) „Make it Circular“, das gemeinsam von der TH OWL, der Geschäftsstelle Lippe zirkulär, der efa und dreier Unternehmen durchgeführt wird, haben wir Unternehmensbesichtigungen durchgeführt. Am 20.11.2025 waren wir zuletzt zu Gast bei Kleffmann Tiefbau in Hüllhorst 🚧♻️ im Rahmen von „Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ (Kommunale Bildungs- und Unternehmenspartnerschaften). Der Besuch bot wertvolle Einblicke in das Bauschutt-Recycling, ein zentrales Thema für die regionale Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung 🌍🧱Auch dieser Kontakt entstand durch die Initiative von Lippe Zirkulär / Kreis Lippe 🔄. 👉 Aufgabenstellungen für die Studierenden: Ein großes Dankeschön an Kleffmann Tiefbau für die Offenheit, den Austausch und die wichtigen Impulse 🙌So entsteht echte Transformation – gemeinsam für eine zirkuläre Zukunft 🔄✨

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„Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ bei Hörmann Technologies

Im Rahmen des Transferjahr-Wahlpflichtfach (WPF) „Make it Circular“, das gemeinsam von der TH OWL, der Geschäftsstelle Lippe zirkulär, der efa und dreier Unternehmen durchgeführt wird, haben wir Unternehmensbesichtigungen durchgeführt. Am 06.11.2025 besuchte das WPF „Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ (Kommunale Bildungs- und Wirtschaftspartnerschaften) die Fima Hörmann Technologies in Bad Salzuflen 🛠️🤝Die Studierenden erhielten spannende Einblicke in die Herstellung und Reparatur von Werkzeugen für den Kunststoffspritzguss. Ermöglicht wurde diese Kooperation durch Lippe Zirkulär / Kreis Lippe 🔁 – ein gutes Beispiel für die Vernetzungsarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und Kommunen. 👉 Fragestellungen für die Studierenden: Vielen Dank an Hörmann Technologies für den inspirierenden Austausch und die praxisnahen Einblicke 🙏🚀

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„Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ bei der Oskar Lehmann GmbH

Im Rahmen des Transferjahr-Wahlpflichtfach (WPF) „Make it Circular“, das gemeinsam von der TH OWL, der Geschäftsstelle Lippe zirkulär, der efa und dreier Unternehmen durchgeführt wird, haben wir Unternehmensbesichtigungen durchgeführt. Am 30.10.2025 durften die Studierenden im Wahlpflichtfach „Make it Circular – Hochschule trifft Wirtschaft“ (Kommunale Bildungs- und Unternehmenspartnerschaften) der TH OWL spannende Einblicke in die Kunststoffspritzguss-Fertigung der Oskar Lehmann GmbH erhalten 🔍🏭 Die Kooperation entstand durch die Initiative von Lippe Zirkulär / Kreis Lippe 🔄 – und ermöglicht es den Studierenden, an realen zirkulären Fragestellungen regionaler Unternehmen zu arbeiten. 👉 Themen & Aufgabenstellungen für die Studierenden: Ein herzliches Dankeschön an die Oskar Lehmann GmbH für die offenen Einblicke und den wertvollen Austausch 🙌Gemeinsam bringen wir die Kunststoffbranche weiter in Richtung Kreislaufwirtschaft 🌍

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Teilnahme am Netzwerktreffen BI.green – Austausch, Information und vorweihnachtliche Einstimmung

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt und vorweihnachtlich kaum noch Zeit für Präsenztermine bleibt, zeigt sich einmal mehr: Auch online lassen sich Austausch, Information und gute Gespräche hervorragend miteinander verbinden. Im Rahmen der Ausbildungsinitiative für Klimaschutzberufe „BI Green“ (www.bi-green.de) der REGE Bielefeld, finanziert durch die Stadt Bielefeld wird gezielt für nachhaltige und damit zukunftsfähige Handwerks- und Ausbildungsberufe in OWL geworben. CirQuality OWL plus durfte in diesem Kontext vertreten durch Leon Diel (HSBI) und Rolf Meyer (owl maschinenbau) sowie Christina Schulte (Energie Impuls OWL) – die neue Qualifizierungslandkarte für nachhaltige Lehr- und Studiengänge vorstellen: 👉 https://www.cirqualityowl.de/aktionsfelder/qualifizierung-fachkraefte/ Ein besonderer Dank gilt der REGE Bielefeld, dem Umweltamt der Stadt Bielefeld, der WEGE, der Handwerkskammer Bielefeld sowie den Vertreter:innen der Berufsbildenden Schulen für den offenen Austausch, die konstruktiven Impulse und das gemeinsame Engagement für eine zukunftsfähige Qualifizierung im Bereich Nachhaltigkeit. Darüber hinaus wurde die Gelegenheit genutzt, einen Ausblick auf das kommende White Paper sowie die zukünftige Roadmap zu geben. Beide sollen Menschen, aber auch Unternehmen Orientierung bieten, die sich im Bereich Nachhaltigkeit und Circular Economy gezielt weiterqualifizieren möchten.

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CirQualityOWL plus: Energiemanagement im Klinikalltag – Nachhaltigkeitsbeauftragte tauschen sich aus

Am Dienstag, den 2. Dezember 2025 fand im Studierendenhaus des Klinikums Bielefeld ein praxisorientierter Workshop für Nachhaltigkeitsmanager*innen und Energiemanager*innen aus Kliniken der Region OWL statt. Im Mittelpunkt standen die hohen Energiebedarfe im Klinikbetrieb sowie die Erfahrungen zur Erstzertifizierung nach ISO 50.001. Das Energiemanagement eröffnet Kliniken neue Wege, Ressourcen effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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KI Impulse für zirkuläres Bauen: den gesamten Lebenszyklus im Blick

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor der Herausforderung, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen für die gesamte Lebensdauer von Gebäuden zu entwickeln – von der Produktion über den Bau bis hin zum Betrieb. Eine integrale Bewertung von Gebäuden, etwa durch einen Gebäuderessourcenpass oder die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks, wird dabei immer wichtiger. In der Veranstaltung „Bauen ohne Ende – KI Impulse für zirkuläres Bauen“ im November 2025 beleuchteten das Fraunhofer IOSB-INA gemeinsam mit dem iFE – Institut für Energieforschung (Institute for Energy Research) der TH OWL und weiteren Partner:innen, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) das zirkuläre Bauen und den Gebäudebetrieb unterstützen können. Expert:innen gaben Einblicke in aktuelle innovative Ansätze aus den Bereichen Digitalisierung und Bauwesen und diskutierten, wie diese Technologien dazu beitragen können, die Bauwirtschaft nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten: Dr. Gesa Benndorf Leiterin des Maschinelles Lernen am Fraunhofer IOSB‑INA stellte bereits in der Begrüßung heraus, welche Potenziale aus sektorübergreifenden Ansätzen für den Bausektor relevant sind: digitale Zwillinge, Standardisierung und Normung sowie konkrete Guideline können in Kombination mit KI-Lösungen helfen, nachhaltiges und zirkuläres Bauen voran zu treiben. Prof. Susanne Schwickert, Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau der TH OWL, zeigte auf, dass es Zeit für eine Bauwende ist: „Aktuell werden nur 7% aller Ressourcen hochwertig im Hochbau wiederverwendet.“ Zirkuläre Bewertungstools knüpfen an die Lebenszyklusbetrachtung an und helfen, zirkuläre Potenziale aufzuzeigen. Frank Schröder, Leiter des Facility Management bei Phoenix Contact, verdeutlichte, wie Gebäude als Smartphone mit Apps , Updates und Komponenten im Sinne des smarten Gebäudeunterhalts verstanden werden können. KI kann bei den immensen Datenmengen helfen. Prof. Rainer Rasche, Fachgebiet Mechatronik der TH OWL, führte in den Gebäuderessourcenpass als Baukastensystem in Verknüpfung mit dem Digitalen Produktpasst ein. Diese solle „robust, transparent und überprüfbar“ sein, um auch zukünftig, z.B. am Ende eine Lebenszyklus, weiterhin nutzbar zu sein. In der anschließenden Panel-Disussion zeigten Prof. Rainer Rasche (iFE / TH OWL), Frank Schröder (Phoenix Contact Electronics) und Dr. Kai Oberste-Ufer (dormakaba, buildingsmart) auf, an welchen Stellen im Prozess und vor allem Schnitten Potenziale liegen: Fazit und Ausblick zeigen von der Relevanz des Themas: Wir brauchen mehr Vernetzung, Wissenstransfer und konkrete Use Cases in OWL. Das greift das vom MWIKE geförderte Projekt CiqualityOWL plus auf, indem es über Transformative Allianzen einen Austausch zwischen relevanten Akteuren einer Branche initiiert und Themen für diesen Austausch aufbereitet. Ein Teilarbeitspaket befasst sich mit dem Bausektor und zirkulären Kreisläufen, die im Baubereich möglich sind. Danke an die Referent:innen aus Forschung und Praxis und den spannenden Austausch rund um die Zukunft des Bauens.

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