
Circular Economy ist vor allem eine Kompetenzfrage
Interessierte aus Unternehmen, Wissenschaft, Kommunen und Institutionen kamen zum 2. Circular Economy Innovationsforum OWL im LWL-Museum Hellerlecht in Detmold zusammen, um über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in Ostwestfalen-Lippe zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen durch Circular Economy ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig Ressourcen schonen können. Bereits zum Auftakt machte Norbert Reichl, Konsortialführer von CirQualityOWL plus, deutlich, dass Circular Economy eine zentrale Zukunftsfrage für Unternehmen und Regionen ist. Wer Ressourcen intelligent nutzt, Kompetenzen aufbaut und Kooperationen eingeht, stärkt Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Dieses Verständnis wurde durch ein Video-Grußwort von Mona Neubaur unterstrichen, die CirQualityOWL plus als Vorzeigeprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte. Die Fachimpulse zeigten, wie vielfältig die praktische Umsetzung der Kreislaufwirtschaft bereits heute ist. Themen waren unter anderem die Bedeutung von Future Skills und Qualifizierung, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Effizienzsteigerung, nachhaltiges Lieferkettenmanagement, die Bauwende sowie die Wiederverwendung wertvoller Rohstoffe aus Elektrogeräten. Besonders deutlich wurde dabei, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. Die Referierenden betonten immer wieder die zentrale Rolle von Fach- und Führungskräften. Kompetenzen gelten als Schlüssel, um zirkuläre Produkte und Prozesse erfolgreich zu entwickeln und in Unternehmen zu verankern. Auch die abschließende Diskussionsrunde zeigte einen breiten Konsens: Circular Economy ist längst kein Nischenthema mehr. Sie bietet Chancen für neue Geschäftsmodelle, stärkt die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Wertschöpfung und Ressourcen. Damit die Transformation gelingt, müssen jedoch Wissen, Qualifizierung und Veränderungsbereitschaft gezielt gefördert werden. Mit zahlreichen neuen Impulsen und wertvollen Kontakten endete das Forum. Das Fazit der Teilnehmenden war eindeutig: Der Wandel zu einer zirkulären Wirtschaft gelingt vor allem durch Zusammenarbeit, Innovation und den konsequenten Aufbau von Kompetenzen. Dazu kann das frisch erschienene Circular CookBook OWL beitragen:



