CirQualityOWL plus: Energiemanagement im Klinikalltag – Nachhaltigkeitsbeauftragte tauschen sich aus

Am Dienstag, den 2. Dezember 2025 fand im Studierendenhaus des Klinikums Bielefeld ein praxisorientierter Workshop für Nachhaltigkeitsmanager*innen und Energiemanager*innen aus Kliniken der Region OWL statt. Im Mittelpunkt standen die hohen Energiebedarfe im Klinikbetrieb sowie die Erfahrungen zur Erstzertifizierung nach ISO 50.001. Das Energiemanagement eröffnet Kliniken neue Wege, Ressourcen effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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KI Impulse für zirkuläres Bauen: den gesamten Lebenszyklus im Blick

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor der Herausforderung, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen für die gesamte Lebensdauer von Gebäuden zu entwickeln – von der Produktion über den Bau bis hin zum Betrieb. Eine integrale Bewertung von Gebäuden, etwa durch einen Gebäuderessourcenpass oder die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks, wird dabei immer wichtiger. In der Veranstaltung „Bauen ohne Ende – KI Impulse für zirkuläres Bauen“ im November 2025 beleuchteten das Fraunhofer IOSB-INA gemeinsam mit dem iFE – Institut für Energieforschung (Institute for Energy Research) der TH OWL und weiteren Partner:innen, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) das zirkuläre Bauen und den Gebäudebetrieb unterstützen können. Expert:innen gaben Einblicke in aktuelle innovative Ansätze aus den Bereichen Digitalisierung und Bauwesen und diskutierten, wie diese Technologien dazu beitragen können, die Bauwirtschaft nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten: Dr. Gesa Benndorf Leiterin des Maschinelles Lernen am Fraunhofer IOSB‑INA stellte bereits in der Begrüßung heraus, welche Potenziale aus sektorübergreifenden Ansätzen für den Bausektor relevant sind: digitale Zwillinge, Standardisierung und Normung sowie konkrete Guideline können in Kombination mit KI-Lösungen helfen, nachhaltiges und zirkuläres Bauen voran zu treiben. Prof. Susanne Schwickert, Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau der TH OWL, zeigte auf, dass es Zeit für eine Bauwende ist: „Aktuell werden nur 7% aller Ressourcen hochwertig im Hochbau wiederverwendet.“ Zirkuläre Bewertungstools knüpfen an die Lebenszyklusbetrachtung an und helfen, zirkuläre Potenziale aufzuzeigen. Frank Schröder, Leiter des Facility Management bei Phoenix Contact, verdeutlichte, wie Gebäude als Smartphone mit Apps , Updates und Komponenten im Sinne des smarten Gebäudeunterhalts verstanden werden können. KI kann bei den immensen Datenmengen helfen. Prof. Rainer Rasche, Fachgebiet Mechatronik der TH OWL, führte in den Gebäuderessourcenpass als Baukastensystem in Verknüpfung mit dem Digitalen Produktpasst ein. Diese solle „robust, transparent und überprüfbar“ sein, um auch zukünftig, z.B. am Ende eine Lebenszyklus, weiterhin nutzbar zu sein. In der anschließenden Panel-Disussion zeigten Prof. Rainer Rasche (iFE / TH OWL), Frank Schröder (Phoenix Contact Electronics) und Dr. Kai Oberste-Ufer (dormakaba, buildingsmart) auf, an welchen Stellen im Prozess und vor allem Schnitten Potenziale liegen: Fazit und Ausblick zeigen von der Relevanz des Themas: Wir brauchen mehr Vernetzung, Wissenstransfer und konkrete Use Cases in OWL. Das greift das vom MWIKE geförderte Projekt CiqualityOWL plus auf, indem es über Transformative Allianzen einen Austausch zwischen relevanten Akteuren einer Branche initiiert und Themen für diesen Austausch aufbereitet. Ein Teilarbeitspaket befasst sich mit dem Bausektor und zirkulären Kreisläufen, die im Baubereich möglich sind. Danke an die Referent:innen aus Forschung und Praxis und den spannenden Austausch rund um die Zukunft des Bauens.

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Wichtige Softskills für die Kreislaufwirtschaft

Führung in Veränderungsprozessen: Chancen und Herausforderungen Veränderung beginnt bei uns selbst – besonders in der Rolle als Führungskraft. Besonders bei der Umsetzung neuer Ansätze wie Zirkulärer Wertschöpfung oder Digitalisierung im Unternehmen. In dieser kompakten Online-Session reflektieren wir drei zentrale Impulse für wirksame (Selbst-)Führung und erkunden, wie wir den Umgang mit Veränderung sowie die Begleitung unserer Teams bewusster und effektiver gestalten können.

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Circular Makerthon 2025: Gemeinsam Lösungen für zirkuläre Wertschöpfung entwickeln

Eine Woche lang intensiv tüfteln, diskutieren, testen und präsentieren; beim Makerthon 2025 im Rahmen des Projekts CirQualityOWL plus arbeiteten Studierende des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der HSBI gemeinsam mit Unternehmen an praktischen Fragestellungen und Herausforderungen rund um zirkuläre Wertschöpfung. Das Format wurde bereits mehrfach an der HSBI durchgeführt. Unternehmen bringen reale Problemstellungen– die sogenannten Challenges – ein, die von Studierendenteams innerhalb kurzer Zeit bearbeitet werden. Ziel ist es, Theorie und Praxis zu verknüpfen, Studierende und Unternehmen zu vernetzen und neue Perspektiven im Hinblick auf zirkuläre Wertschöpfung und kreative Lösungsentwicklung zu eröffnen. Auftakt: Vorstellung der Challenges Im Zuge der Auftaktveranstaltung am 21.10.2025 stellten die eingeladenen Unternehmensvertreter*innen in kurzen Pitches ihr Unternehmen vor und skizzierten die zirkulären Herausforderungen im betrieblichen Alltag. So erhielten die Studierenden konkrete Einblicke, an welchen Fragestellungen sie mit ihrer Fachkompetenz und Kreativität ansetzen und eigene Lösungsansätze entwickeln können. Anschließend blieb im Meet-and-Greet-Format Zeit für Nachfragen und Gespräche, bevor sich die Studierenden zu Teams zusammenschlossen. Eine Woche konzentrierte Projektarbeit Nach der Auftaktveranstaltung begann die eigentliche Arbeitsphase; eine Woche lang arbeiteten die Studierenden eigenständig an ihren Aufgaben, tauschten sich regelmäßig mit Coaches der HSBI und des ITES aus und stimmten ihre Ideen mit den Unternehmensvertretenden ab. Dabei ging es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um Fragen der Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Zirkularität. Langlebige Photovoltaik-Module auf der Markise: die SolarMarkise-Challenge Die Challenge des Essener Start-ups SolarMarkise drehte sich um flexible Photovoltaikmodule, die in Form von Markisen eingesetzt werden. Die Co-Founder Leonard Young und Adrian Schmidt suchten Ansätze für eine vorausschauende Wartung und eine mögliche Second-Life-Nutzung der Module. Das Studierendenteam, bestehend aus vier Studierenden des Studiengangs Regenerative Energien im 5. Semester, profitiert von der Challenge gleich doppelt, da das erworbene Wissen über die Funktionsweise und den Aufbau von PV-Modulen auf die Inhalte des Moduls „Photovoltaik“ des Studiengangs vorbereitet. Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der vom Unternehmen bereitgestellten PV-Module nutzten sie mit Unterstützung von Mitarbeitenden des ITES einen PV-Flasher in der Experimentierhalle der HSBI. Sie simulierten unterschiedliche Szenarien wie Verschmutzung durch Staub, Laub oder Schnee und untersuchten deren Einfluss auf die Effizienz der Module. Auf dieser Basis entwickelten sie Vorschläge für Wartungs- und Reinigungskonzepte, die dazu beitragen können, die Lebensdauer der Module deutlich zu verlängern. Das Projekt wird im Rahmen des Moduls „zirkuläre Wertschöpfung“ bei Dr. Fabian Schoden weitergeführt. Controller neu denken: Challenge von WAGO Der Challenge von WAGO GmbH & Co. KG im Bereich der Automatisierungs- und Verbindungstechnik stellte sich der Wirtschaftsingenieurwesen-Student Nils Jasper, derzeit im 3. Semester. Zur Untersuchung der Nachrüstbarkeit und Modernisierbarkeit demontierte er verschiedene Controller-Generationen und stellte fest, dass ältere Modelle deutlich besser zu zerlegen waren als neuere. Die zunehmende Komplexität erschwert die Reparatur und Wiederverwendung. Im Austausch mit WAGO und nach einer Besichtigung des Unternehmens entwickelte er darauf aufbauend Lösungsansätze, wie ältere Controller, die heutigen Cyber-Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen, dennoch weiter genutzt werden können, etwa für einfachere Anwendungen. Mit dem Ziel, funktionierende Technik länger im Kreislauf halten, statt sie frühzeitig zu ersetzen, konnte er durch die praxisorientierte Vorgehensweise neue Anwendungs- und Konstruktionsszenarien entwerfen. Auch dieses Projekt wird in

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Runder Tisch NRW zum Schwerpunkt „zirkuläres Bauen“

Foto (© Lippe zirkulär) v.l.n.r: Birgit Essling, Leitung Geschäftsstelle Lippe zirkulär; Gerald Knauf, Geschäftsführender Vorstand Wissenschaftsladen Bonn; Marie Anstötz, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL); Lisa Pusch, Leitung PROZIRKULÄR Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL); Carolin Fischer, Technisches Gebäudemanagement (TGM) Kreis Lippe; Christina Schulte, Energie Impuls OWL e.V. und CirQuality OWL plus; Michaela Shields, Wissenschaftsladen Bonn) Zum 3. Mal fand am 30. September 2025 der Thementisch Zirkuläres Bauen statt. CirQualityOWL plus, vertreten durch Lisa Pusch, Leitung des Projektes PROZIRKULÄR von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) zusammen mit Gerald Knauf, Geschäftsführender Vorstand Wissenschaftsladen Bonn gaben Einblicke in den derzeitigen Forschungsstand und dessen konkreten Anknüpfungspunkte für die Anwendung in der Praxis. Wie Prozessketten für kommunales Bauen ineinander greifen für einen realen Anwendungsfall wird hier gemeinsam mit dem Technischen Gebäudemanagement des Kreises Lippe als Praxispartner in einem konkreten Reallabor betrachtet. PROZIRKULÄR ist ein Folgeprojekt aus dem Modellvorhaben RE-BUILD-OWL im Bereich Digitalisierungskompetenz für kommunales Handeln, das partizipativ und co-kreativ eine kommunale Innovations- und Transferplattform sowie eine praxisnahe Roadmap „Zirkuläres Bauen OWL“ entwickelte (www.re-build-owl.de). Die Geschäftsstelle Lippe Zirkulär des Kreises Lippe initiierte das Modellvorhaben RE-BUILD-OWL (gefördert vom Bundesbauministerium von 2021-2023). Zusammen mit dem technischen Gebäudemanagement des Kreises Lippe kooperierten der Wissenschaftsladen Bonn e.V. (WILA) sowie das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (Ifas) und gestalteten die Bauwende in OWL aktiv mit. Dabei unterstützten assoziierte Partner aus der Region OWL und bundesweit: Energie Impuls OWL e.V., Madaster GmbH, DIN e.V. Berlin, die Handwerkskammer zu OWL und der Innovation Campus Lemgo (www.lippe-zirkulaer.de).

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Circular Economy Innovationsforum – Jetzt aktiv bei CirQualityOWL plus mitmachen!

Das Circular Economy Innovationsforum am 23.09.25 in der Wissenswerkstadt Bielefeld bot einen spannenden Einblick in die Welt der zirkulären Lösungsansätze. Unternehmen und Akteure aus der Region präsentierten Praxisberichte, strategische Ansätze und inspirierende Impulse für eine nachhaltige Wirtschaft. In seiner Begrüßung machte Norbert Reichl, Geschäftsführer der Food-Processing Initiative e.V. und Konsortialleiter des Projekts CirQualityOWL plus, deutlich: „Nachhaltiges Wirtschaften gelingt nur gemeinsam. Jeder Beitrag zählt – nur im Zusammenspiel aller Akteure können wir Kreisläufe schließen.“ Ein Highlight war die Keynote von Prof. Dr. Simone Kauffeld (TU Braunschweig), die aufzeigte, wie Ideen für nachhaltige Innovationen oft an menschlichen Gewohnheiten scheitern – und welche psychologische Hebel helfen, die Lücke zwischen Wissen und Handeln zu schließen. Die Unternehmensvorträge boten praxisnahe Einblicke: Abgerundet wurde das Forum durch Austausch, Diskussionen und Networking bei Snacks und Getränken – eine ideale Gelegenheit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und neue Impulse direkt umzusetzen. Schon während des Austauschs wurden erste Kontakte im Rahmen von möglichen CE-Projekten geschlossen. Jetzt mitmachen: CirQualityOWL plus lädt alle Interessierten ein, Teil des Netzwerks zu werden, Ideen einzubringen und gemeinsam innovative, nachhaltige Lösungen für Ostwestfalen-Lippe zu entwickeln. Gestalten Sie mit – für eine Wirtschaft, die wirkt, und eine Zukunft, die bleibt! Bildrechte für alle Fotos: CirQualityOWL plus

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CirQualityOWL plus zu Gast bei der Fachtagung „Kunststoffe in OWL e.V.“

CirQualityOWL plus war Teil der diesjährigen Fachtagung „Kunststoffe in OWL e.V.“  , die unter dem Motto „Zukunft Kunststoff: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen“ teil, die in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Die Veranstaltung bot nicht nur ein inspirierendes Vortragsprogramm, sondern auch reichlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Wie bereits im Vorjahr überzeugten die Referentinnen und Referenten mit spannenden Fachbeiträgen, die aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der Kunststoffbranche beleuchteten. Die Themenvielfalt reichte von innovativen Ansätzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz über Perspektiven zur Zukunft der Ausbildung und IT-Sicherheit bis hin zu praxisnahen Anforderungen bei der Materialauswahl. Diese Impulse regten zu intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden an und verdeutlichten einmal mehr die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Zukunft der Kunststoffindustrie in der Region. Bild (vlnr): Rolf Olaf Meyer (owl maschinenbau e.V.), Beate Kolkmann (FPI e.V.), Katharina Dombrowski (Abfallwirtschaft Minden-Lübbecke), Oliver Hülsmann (IKU OWL)

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