Carolin Pieper

„HOW TO: Zirkuläre Gebäudeanalyse – Methodik und Anwendung in Planung und Bestand“

Die Zirkuläre Gebäudeanalyse kann einen zentralen Beitrag zur Transformation des Bausektors hin zu einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft leisten. Sie dient der systematischen Erfassung, Bewertung und Optimierung von Material- und Ressourcenströmen innerhalb eines Gebäudes. Ziel ist es, Gebäude so zu planen, zu betreiben und rückzubauen, dass Materialien möglichst lange im Kreislauf verbleiben, Wiederverwendung gefördert wird und ökologische wie ökonomische Potenziale identifiziert werden. Die Zirkuläre Gebäudeanalyse gewinnt zunehmend an Bedeutung und erfordert ein grundlegendes Verständnis ihrer Methodik. Als zusammenfassender Leitfaden bietet das „HOW TO: Zirkuläre Gebäudeanalyse“ eine Einführung in die Methodik, Ziele und praktische Einsatzmöglichkeiten der Zirkulären Gebäudeanalyse innerhalb des Forschungsvorhabens CirQualityOWL plus. Es richtet sich an: Der Anwendungsbereich umfasst sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude. Die Analyse kann in frühen Planungsphasen, projektbegleitend oder im Bestand eingesetzt werden und unterstützt strategische sowie operative Entscheidungen. Der Leitfaden steht als pdf zum Download bereit.

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Circular Future Lab 2026 – Innovation beginnt mit Nachhaltigkeit

Summer School 2026 Circular Future Lab – Innovation beginnt mit Nachhaltigkeit Wie begeistern wir unsere Nachwuchsfachkräfte für die Circular Economy? Und wie können wir Geschäftsmodelle der Zukunft gestalten?Genau darum ging es bei der diesjährigen Summer School des Projekts CirQualityOWL plus an der Hochschule Bielefeld . Unser Konzept Summer School Bei unserer Summer School kommen Studierende aus unterschiedlichen Hochschulen aus Ostwestfalen Lippe zusammen und beschäftigen sich intensiv mit den Chancen und Herausforderungen der Circular Economy. Die Studierenden kamen in diesem Jahr aus unterschiedlichsten Studiengängen: Von Ingenieur*innen für Regenerative Energien bis hin zu Wirtschaftspsycholog*innen waren interdisziplinäre Kompetenzen vertreten. Inhaltlich thematisiert die Summer School Grundlagen der Circular Economy und ganzheitlicher Nachhaltigkeit sowie zirkuläre Design-Prinzipien, Unternehmensstrategien und Green Nudging bis hin zu Innovations-, Life-Cycle- und Risikomanagement. Alle Inhalte werden praxisnah und interaktiv vermittelt; es handelt sich somit nicht um klassischen Frontalunterricht, sondern um Impulse, Workshops und Praxis-Projekten. Das Praxis-Projekt Neben spannenden Impulsen und Workshops aus Wissenschaft und Praxis stand vor allem eines im Mittelpunkt: selbst aktiv werden und eigene zirkuläre Lösungen entwickeln. Die Studierenden sind in der Woche selbst in die Rolle von Gründer*innen geschlüpft und haben ein zirkuläres Geschäftsmodell entwickelt. Von neu gedachten Kinderwagen und modularen Kaffeemaschinen über biobasierte Materialien bis hin zu kreativen Lösungen für die Wiederverwendung von Altholz und gebrauchten Bauteilen! Die Unternehmensimpulse Am zweiten Tag der Summer School besuchte die Gruppe die Firma Schüco und erhielt den gesamten Vormittag detaillierte Einblicke in Produktion und Logistik sowie die Zirkulären Erfolge, die Schüco bereits mit ihren PCR-Aluminium-Varianten erzielen konnte.In einem Demontage-Workshop von Miele zeigten anschließend Dr. Jannik Jilg und Isabell Komor eindrucksvoll, welche zirkulären Design-Prinzipien ihr Unternehmen bereits umgesetzt hat.Am Mittwoch besuchte u.a. Sina-Marie Schneider von Wago die Studierenden und verdeutlichte das Innovationsmanagement bei Wago anhand eines interaktiven und haptischen Workshops.Am Donnerstag konnten die Studierenden verschiedene Szenarien beim „Was wäre, wenn?“ Workshop von Peter Brünler von der Firma Smart ET durchspielen. Fiktive Szenarien wie steigende CO2-Preise, Lieferkettenausfälle oder das Einführen von Pfand für Kunststoffe konnten die Studierende direkt in ihre zirkuläre Lösung einbinden. Founders Foundation Neue Perspektiven und Inspiration, um die eigenen zirkulären Projektideen weiterzudenken erhielten die Teilnehmenden beim Besuch der Founders Foundation . Bei den Startup-Pitches konnten sie direkt Fragen stellen und sich mit den Gründer*innen austauschen. Hier gilt ein besonderer Dank den Gründer*innen Hennoch Derar und Yasemin Kerstin von Jobooking, Tim Wieling von der Nahtstelle und Mia Feldmann und Max Pollmeyer von Mirasu . Goodie-Bags  Natürlich durfte nach einer intensiven Woche auch die Stärkung nicht fehlen. Ein herzliches Dankeschön geht hier an Dr. Oetker und Miss Mineva’s, die unsere Studierenden kostenlos mit Leckereien wie Tassenküchlein und Seelenwärmer (Dr. Oetker) sowie verschiedenen Sorten der Cup Wunder (Miss Minevas) versorgt haben!Vielen Dank auch an das Team des VDI OWL e.V. für die Unterstützung bei den Goodie-Bags Ein großes Dankeschön gilt allen Studierenden, die eine Woche ihrer Semesterferien zur interaktiven Weiterbildung genutzt haben, um wertvolle praxisnahe Skills im Bereich der Zirkularität zu erhalten . Wir bedanken uns zudem bei allen Input-Geber*innen, sowohl bei den bereits erwähnten Unternehmensvertreter*innen als auch bei den Dozierenden der

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In Kürze: Circular Cookbook OWL

CIRCULAR ECONOMY VERSTÄNDLICH, PRAXISNAH UND ZUM NACHMACHEN Gibt es das eine Rezept, mit dem die zirkuläre Transformation garantiert gelingt? Eine Geling-Garantie gibt es nicht, aber jede Menge bewährter Muster zum Nachkochen und Ausprobieren! Das Circular Cookbook OWL möchte Sie inspirieren, bekannte Zutaten neu zu kombinieren und neue Wege zu testen. Wir zeigen Ihnen erprobte Erfolgsrezepte aus unseren vier Aktionsfeldern: Qualifizierung künftiger Fach- und Führungskräfte für Circular Economy Lösungen für ein zirkuläres Lieferketten-Management (SSCM) Bauwende zum zirkulären Denken und Wirtschaften Abfall- und Kreislaufwirtschaft der Zukunft für OWL Die Ergebnisse und Erkenntnisse sind in dem Circular Cookbook OWL zusammengefasst und stehen zum Download ab Mitte Oktober bereit. Lassen Sie sich inspirieren und holen Sie sich den Mut, einfach anzufangen! Zum Cookbook gelangen Sie nach Veröffentlichung (Ende Oktober) über den unten stehenden Button! Zum Cookbook

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Materiallösungen zwischen recyclingfähig, erneuerbar und rezykliert: PPWR und innovative Verpackungskonzepte im Fokus

8. Juli 2026 – Gemeinsam veranstaltete das Netzwerk biobasierte Werkstoffe (NBW) , der Food-Processing Initiative e.V. und die proWirtschaft GT das Webinar „Materiallösungen zwischen recyclingfähig, erneuerbar und rezykliert“. Die Referenten Michael Martin, Commercial Director, wipak Group und Thomas Kahl, Head of Business Development/New Business, Mondi Group beleuchteten aktuelle Herausforderungen und Chancen, die sich insbesondere durch die neue europäische Verpackungsverordnung PPWR ergeben. Die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden wurden ausführlich beantwortet und in einer lebhaften Diskussion vertieft. Michael Martin, „Die PPWR – eine Chance?“, machte deutlich, dass die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) inzwischen zum Tagesgeschäft vieler Unternehmen gehört. Grundsätzlich bewertete er die Verordnung positiv: Ziel sei es, Verpackungen europaweit zu harmonisieren, die Effizienz zu steigern und mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Gleichzeitig sorgen die komplexen Regelungen und ihre Auslegung derzeit für erhebliche Unsicherheiten in der Praxis. Themen wie Rezyklatverfügbarkeit in geforderten Qualitäten, und die PFAS- Regulierungen sowie unterschiedliche Übergangsfristen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Martin betonte jedoch, dass der Verbraucherschutz hinter diesen Maßnahmen grundsätzlich positiv zu bewerten sei. Anhand von Praxisbeispielen aus dem Lebensmittelbereich zeigte er, dass die Bewertung von Verpackungen je nach Zertifizierungsstelle der unterschiedlichen EU-Länder unterschiedlich ausfallen kann. Hier besteht noch Nachholbedarf und Anpassung an die einheitliche PPWR. Besonderes Augenmerk legte Martin auf die Vermeidung von Materialeinsatz. Ob durch den Wechsel von Verpackungsschalen zu Folienverpackungen oder die Reduzierung von Leerraum in Verpackungen – nach dem Motto „Less is more“ ließen sich nicht nur Kunststoffmengen, sondern auch CO₂-Emissionen spürbar reduzieren. Gleichzeitig hob er die Bedeutung einer besseren Verbraucheraufklärung hervor, um Stoffströme sauber zu halten und die Recyclingfähigkeit in der Praxis zu verbessern. Sein Fazit: „Starten Sie – und starten Sie schnell!“ Im zweiten Teil des Webinars widmete sich Thomas Kahl, „Papier als leistungsfähige Alternative zu flexiblen Kunststoffanwendungen“, der Frage, wo Papierlösungen künftig Kunststoffe ersetzen können. Insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der PPWR an ein recyclingfähiges Verpackungsdesign sieht er großes Potenzial. Vorgestellt wurden verschiedene marktreife Lösungen, darunter papierbasierte Alternativen zu Palettenstretchfolien, sogenannte TrayWrap-Konzepte für Multipacks sowie innovative Anwendungen im Transport- und Getränkeverpackungsbereich. Die präsentierten Beispiele zeigten, dass Papierlösungen nicht nur zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen beitragen, sondern auch erhebliche CO₂-Einsparungen ermöglichen können. Laut Kahl ist das Interesse der Industrie an nachhaltigen Papierkonzepten derzeit sehr hoch. Das Webinar machte deutlich, dass die Transformation der Verpackungswelt zwar mit Unsicherheiten verbunden ist, gleichzeitig, aber vielfältige Innovations- und Optimierungsmöglichkeiten eröffnet. Entscheidend wird sein, frühzeitig Erfahrungen mit neuen Materialien zu sammeln und neue Lösungen konsequent in bestehende Systeme zu integrieren.

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White Paper: Kreisläufe gemeinsam schließen! – Zirkuläres Lieferkettenmanagement

Analysen und zentrale Handlungsfelder zu transformativen Allianzen in den Sektoren Lebensmittel, Kunststoffe und Gesundheit Zirkuläre Kreisläufe sind im Jahr 2026 ein relevantes Thema und werden es aufgrund knapper Ressourcen und fragiler Lieferketten wirtschaftlich zentral bleiben. Drei Branchen – Lebensmittelwirtschaft, Kunststoffindustrie und Gesundheitswirtschaft wurden mit Unterstützung transformativer Allianzen analysiert. Obwohl sich die Branchen voneinander unterscheiden und spezifische Herausforderungen bewältigen müssen, zeigen sich gemeinsame Herausforderungen: Regulierung, Produktdesign, Hygieneanforderungen, Recyclingfähigkeit und Kooperation entlang der Wertschöpfung. In Use Cases entwickelten die Allianzen Ansätze, um diese Punkte zu adressieren und zirkuläre Wertschöpfung zu stärken. Die Ergebnisse und Erkenntnisse sind in dem White Paper „Kreisläufe gemeinsam schließen! Zirkuläre Lieferketten“ zusammengefasst und stehen zum Download bereit.

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Praxisworkshop zur Umsetzung von Kreislaufprozessen im Klinikalltag

Am Dienstag, den 16. Juni 2026, fand im Technologiezentrum Bielefeld ein praxisorientierter Workshop für Nachhaltigkeitsbeauftragte aus Kliniken der Region Ostwestfalen-Lippe statt. Im Fokus der Veranstaltung standen digitale Lösungen, Standardisierung sowie die zentrale Frage, wie sich Kreislaufprozesse konkret und nachhaltig im Klinikalltag etablieren lassen.

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