Im Rahmen eines fachlichen Austauschs trafen sich, am Rande der EFRE-Konferenz im Essener Zollverein, am 20. Februar 2026 die Vertreter des Projekts CirQualityOWL plus (Norbert Reichl und Rolf Meyer) mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Frau Mona Neubaur.
Ziel vom des Gesprächs war es, zentrale Entwicklungslinien, strukturelle Herausforderungen und strategische Perspektiven für die Circular Economy in Ostwestfalen-Lippe zu diskutieren.
Allen Beteiligten war bewusst, dass der Termin nicht ausreichen würde, um sämtliche Handlungsfelder und Projektergebnisse des Konsortiums umfassend darzustellen. Im Mittelpunkt stand daher der strategische Dialog über die Weiterentwicklung und langfristige Ausrichtung des Projekts.
Verstetigung und Transformationsansatz
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich das Konsortium intensiv mit der strukturellen Verstetigung von CirQualityOWL plus. Entscheidend ist die Einordnung des Projekts als dauerhafte Transformationsplattform für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region.
Impulse aus der EFRE-Konferenz
Im Rahmen der EFRE-Konferenz konnten zahlreiche inhaltliche Impulse aufgenommen werden. Besonders bereichernd waren die Beiträge zur interdisziplinären Zusammenarbeit sowie zum systematischen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Diskussionen haben verdeutlicht, wie entscheidend vernetzte Forschungsansätze, praxisnahe Pilotprojekte und transparente Kommunikationsstrukturen für eine gelingende Transformation sind.
Aus den Gesprächen und Vorträgen konnten wir viele interessante Aspekte sowie neue Ideen mitnehmen, die nun in die weitere Projektarbeit einfließen – insbesondere im Hinblick auf stärkere Kooperationen, klar definierte Schnittstellen zwischen Akteuren und eine noch engere Verzahnung von Theorie und Anwendung.
Fortsetzung der Transformationsarbeit in OWL
Unabhängig vom politischen Diskurs setzt CirQualityOWL plus seine Arbeit konsequent fort:
- Vertiefung der Gespräche mit den Stadtwerke Bielefeld. Am 23. April findet dort der nächste CE-Sprint statt, um konkrete Anknüpfungspunkte für praxisnahe Projekte zu identifizieren.
- Weiterentwicklung der Circular Community OWL mit themenspezifischen Arbeitsgruppen. Green OWL ist hierbei ein zentraler Partner.
- Summerschool vom 24. bis 28. August an der Hochschule Bielefeld (HSBI) zum Thema Circular Economy. Neben Produktentwicklung steht insbesondere die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle im Fokus. Geplant ist zudem ein Besuch bei der Founders Foundation, um den Gründungsaspekt systematisch einzubinden.
- Mitgestaltung des Parlamentarischen Abends des VDI am 18. September, in Düsseldorf.
- Neuauflage des CE-Innovationsforums im Oktober mit Best-Practice-Beispielen, Lessons Learned und der Initiierung weiterer transformativer Allianzen.
CirQualityOWL plus versteht sich weiterhin als Plattform für interdisziplinäre Zusammenarbeit und praxisorientierte Umsetzung. Ziel bleibt es, regionale Innovationskraft zu bündeln und nachhaltige Wertschöpfungsmodelle in der Circular Economy voranzubringen.
Foto: © CirQuality OWL plus/ Rolf Meyer (v.l. Norbert Reichl (FPI), Ministerin Mona Neubaur, Rolf Meyer (owl mb))

